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Die
Florianijünger in Völkermarkt
blicken bereits auf 135 Jahre
Geschichte zurück. Vor der
Gründung dieser Feuerwehr, ging
die Stadt siebenmal in Flammen
auf.
Rund
hundert Häuser haben sich beim
letzten Großbrand der
Abstimmungsstadt in Rauch
aufgelöst. Siebenmalwurde
Völkermarkt im Laufe der Zeit
ein Raub der Flammen. Es ist
also nicht verwunderlich, dass
früh der Entschluss gefasst
wurde, eine Feuerwehr im Ort zu
gründen.
Jubiläumsjahr Fast auf den
Tag genau vor 135 Jahren war es
so weit: Die Hauptversammlung
wurde einberufen. Im Kaufmann
Ludwig Thaler fanden die mehr
als 90 Mitglieder ihren ersten
Kommandanten. Ab diesem
Zeitpunkt haben die Florianis
hart an der Anschaffung von
Löschgeräten gearbeitet – in
Inventarlisten wurde
festgehalten, was gekauft werden
musste.
Das Wirken der Florianijünger
erschöpfte sich nie allein in
der Brandbekämpfung: Schon 1871
wurde eine Feuerwehrkapelle
zusammengestellt. Aus dieser
ging nach dem Zweiten Weltkrieg
auch die heutige Stadtkapelle
hervor.
Sitz in
der Neuen Burg Mitte des
vergangenen Jahrhunderts bezog
die Wehr das Rüsthaus in der
Neuen Burg. Die Kameraden waren
mit Geld und Arbeitskraft an dem
Bau beteiligt. Erst vor zwei
Jahren zogen die Feuerwehrleute
in ihr neu errichtetes Zentrum
am Stadtrand.
Der Sitz ist zugleich die
Bezirksalarm- und Warnzentrale.
Mittlerweile zählen die
freiwilligen Helfer 43 aktive
Mitglieder und zwölf
Altkameraden.
Der Fuhrpark umfasst 13
Fahrzeuge, zwei Motorboote und
Gerätschaften für Verkehrs-,
Chemie- und Öleinsätze. |